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zet-Life Science Laboratorium präsentiert Forschung zum Angreifen in der „Langen Nacht der Forschung”


27. Oktober 2009

Samstag, der 7. November 2009 wird die spannendste Nacht des Jahres!

Linz/ Das zet-Life Science Laboratorium (zet-LSL) präsentiert sich bei der „Langen Nacht der Forschung“ im TechCenter Linz am 9.10.2009 von 16:27 – 24:00 Uhr mit Experimenten und interaktiven Präsentationen zum Forschungsthema Alternativ- und Ersatzmethoden zu Tierversuchen. Jung und Alt erhalten durch anschauliche Informationen Einblick in den wissenschaftlichen Tierschutz.

Als moderne Alternative zu Tierversuchen wird in einem Experiment die Wirkung von toxischen (giftigen) Substanzen auf in Plastikschalen kultivierte lebende Zellen gezeigt. „Körpereigene Zellen lassen sich in vitro („im Reagenzglas“) leicht vermehren und dienen als biologische Testsysteme. Dadurch kann die Anzahl der Tiere in einem Tierversuch verringert, bzw. der Tierversuch selbst durch eine in vitro Methode ersetzt werden“, erklärt der Leiter des zet-LSL. Die Besucher können hierbei selbst durch die Verwendung der „Neubauerkammer“, die Anzahl geschädigter Zellen unter dem Mikroskop bestimmen.

In einem 2. Experiment kann die/der interessierte BesucherIn selbst zum/r ForscherIn werden. Unter der Anleitung von WissenschafterInnen des zet-LSL wird aus Zellen der eigenen Mundschleimhaut die DNA (Erbsubstanz) isoliert und sichtbar gemacht.

Die zentrale Aufgabe des zet-LSL ist die Erforschung und Entwicklung, sowie die Validierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen. Die WissenschafterInnen des zet-LSL arbeiten nach den Prinzipien der 3R (refine, reduce, replace), die als Grundlage im wissenschaftlichen Tierschutz gelten.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Rückfragenhinweis:
Dr. Klaus Sommer
zet-LSL
Industriezeile 36/VII, 4020 Linz
Tel: 0732/770325/20
Email: sommer@zet.or.at
www.zet.or.at

 

Moderne Alternativen zu Tierversuchen auch ohne Tierleid möglich

15.09.2009
Die neue Online-Datenbank „good cell culture“ unterstützt WissenschaftlerInnen dabei, Tierleid zu reduzieren.
Linz/Innsbruck: Eigentlich sollten Zellkulturen Tierversuche reduzieren und so Tierleid vermindern. Oft ist aber das Gegenteil der Fall. Zellen brauchen eine Lebensgrundlage, die häufig noch immer aus dem Blut ungeborener Kälber gewonnen wird. Die neue online-Datenbank „good cell culture“ der oberösterreichischen BioMed-zet Life Science GmbH unterstützt WissenschaftlerInnen bei der Entwicklung von Zellkulturen, die kein Tierleid verursachen.

Um Zellen im Reagenzglas „in vitro“ am Leben halten zu können, muss man eine geeignete künstliche Lebensumgebung schaffen. Grundlage dieser Umgebung ist meist so genanntes fötales Rinderserum, das bei der Fleischproduktion gewonnen wird. Am Schlachtungsfließband wird trächtigen Kühen die Gebärmutter mit dem Fötus entnommen und das Blut des ungeborenen Kalbes mittels Herzpunktion abgesaugt. Niemand weiß, ob die Föten dabei nicht große Schmerzen erleiden. Schätzungen gehen davon aus, dass so für die moderne Biotechnologie weltweit 1 bis 2 Millionen Rinderföten „verbraucht“ werden.

Am kürzlich in Rom zu Ende gegangenen 7. Weltkongress über Alternativen zu Tierversuchen wurde von der oberösterreichischen BioMed-zet Life Science GmbH eine neue Datenbank vorgestellt, die WissenschaftlerInnen hilft, Tierleid-freie Alternativen zu tierischen Seren zu finden. „In unserer kostenlos übers Internet abrufbaren Datenbank ‚good cell culture’ können alle Informationen über kommerziell erhältliche Tierserum-freie Produkte für Zellkulturen und deren Hersteller abgerufen werden. WissenschaftlerInnen können gezielt nach Produkten suchen, die für ihre Zellkultur passen. So brauchen Hautzellen zum Beispiel eine andere Lebensumgebung als Nierenzellen.“ erläutert Mag. Daniel Brunner, der bei der BioMed-zet Life Science GmbH die Datenbank entwickelt hat.

„Die Verwendung von Tierserum-freien Produkten für Zellkulturen hilft nicht nur, Tierleid zu vermeiden, sondern verbessert auch die Qualität der Zellkulturen, sodass wir genauere Forschungsergebnisse erzielen können.“ führt Univ.Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler von der Medizinischen Universität Innsbruck aus, der die Entwicklung der Datenbank wissenschaftlich begleitet hat. „Medien aus tierischem Blut unterliegen in ihrer Zusammensetzung Schwankungen, die es erschweren, Ergebnisse aus Zellkulturen miteinander zu vergleichen. Wir brauchen aber standardisierbare und somit vergleichbare Zellkulturen, um so zum Beispiel neue und bessere Medikamente entwickeln zu können.“ so Univ.Prof. Dr. Gstraunthaler weiter.

Für eine in vitro Forschung ohne Tierleid: www.goodcellculture.org

Die Entwicklung der Datenbank wurde durch die Pollux-Privatstiftung gefördert.

Univ.Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler
Medizinische Universität Innsbruck
Fritz-Pregl-Str. 3, 6020 Innsbruck
Tel. 0512 9003-70810
gerhard.gstraunthaler@i-med.ac.at
http://physiologie.i-med.ac.at

 

Über 220.000 Tiere für Experimente
Keine Rede von der versprochenen Reduktion
 

26.06.2009

Linz: Die neue Tierversuchsstatistik beweist es wieder einmal: Mit 220.703 Tieren setzt sich der traurige Trend des Einsatzes von schmerzempfindenden Lebewesen in Experimenten fort. Seit 1999 nehmen die Tierversuche in den Laboren Österreichs tendenziell stetig zu. Die Anzahl der Tiere erhöhten sich im Jahr 2008 um 22.589. Die stärksten Zunahmen sind bei den Mäusen (+12%), Hamstern (+347%) und Schweinen (307%)zu verzeichnen.

Vor allem für Forschung & Entwicklung und Gesundheitswesen bzw. Qualitätskontrolle wurden mehr Tiere im Jahr 2008 verwendet. Erschreckend ist, dass trotz der Versprechungen der Politik alleine rund 13.000 mehr Tiere im Bereich Wissenschaft und Forschung eingesetzt wurden.

„Die österreichischen Politiker sind endlich gefordert, nun mehr Förderprogramme für Alternativmethoden zu bewilligen. Versprechungen alleine sind zu wenig“, meint Dr. Harald Schöffl, Vorstandsvorsitzender von zet.

zet beanstandet, dass nach wie vor keine zentrale Tierversuchsdatenbank geschaffen wurde, in der alle in Österreich genehmigten und durchgeführten Tierversuche erfasst werden. Doppelversuche können nicht ausgeschlossen werden und sind sogar sehr wahrscheinlich, da in Österreich 13 verschiedene Stellen für die Genehmigung von Tierversuchen zuständig sind“, erklärt Dr. Harald Schöffl.

zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen ein und betreibt mit dem zet-Life Science Laboratorium ein eigenes Forschungslabor zur Entwicklung von Alternativmethoden.

Bilder und Grafiken liegen im Pressebereich unter www.zet.or.at bereit.

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Agnes Zohner
Tel: 0732 770325 DW 222
zohner@zet.or.at
www.zet.or.at.


 

Welttag der Versuchstiere: Alle Menschenaffen müssen geschützt werden!

22.04.2009
Linz/ Anlässlich des „Tags des Versuchstiers“ am 24. April 2009 fordert zet, dass in der Revision der Tierversuchsrichtlinie 86/609 das Verbot der Verwendung von großen Menschenaffen als Versuchstiere auf alle Menschenaffenarten ausgeweitet wird.

In dem Revisions - Vorschlag wird der Schutz für nur vier Affenarten - Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos- vorgeschrieben. Tierversuche an Gibbons sollen weiterhin erlaubt sein. Somit kommt der Vorschlag nicht den langjährigen Forderungen von zet nach, ein umfangreicheres Versuchsverbot an allen großen Menschenaffen umzusetzen. Versuche an Gibbons sind in Österreich bereits seit 2005 verboten. Ein Abgehen des von zet durchgesetzten Verbotes ist für uns nicht akzeptabel.

(c) Bild: Karin Wabro/fotolia

Weiters sieht die Revision der Richtlinie 86/609 vor, dass der Einsatz von Menschenaffen als Versuchstiere weiterhin in Ausnahmefällen möglich sein soll. Beispielsweise wenn der Tierversuch der Arterhaltung oder dem Abwenden einer Pandemie (länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit) dient. „Dieser Punkt ist in dem Vorschlag sehr unscharf formuliert, sodass zu befürchten ist, dass weiterhin extrem schmerzvolle Versuche an Primaten durchgeführt werden“, meint Univ.-Prof. Dr. Walter Pfaller, Vorstand für Forschung und Entwicklung.

zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. zet betreibt mit dem zet-Life Science Laboratorium ein eigenes Forschungslabor und zählt international zu den führenden Einrichtungen.

Rückfragehinweis: Mag. (FH) Agnes Zohner, tel.: +43 (0)732/770325 , mail: zohner@zet.or.at, web: www.zet.or.at


 

4. November: zeTag im Wissensturm der Stadt Linz

28.11.2008

zet informiert über Alternativen zu Tierversuchen


Linz. zet, das Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen, lädt für den 4. November 2008 von 9:00 bis 16:00 Uhr zu einem kostenlosen Informationstag über Alternativen zu Tierversuchen in den Wissensturm der Stadt Linz, Kärntner Str. 26, 4020 Linz.

An diesen Informationstagen des zet, auch bezeichnet als zeTag, wird Jung und Alt die Möglichkeit geboten, sich auf vielfältige Art und Weise über Alternativen zu Tierversuchen zu informieren.

Neben kurzen Vorträgen sind es vor allem Workshops, auf die besonderer Wert gelegt wird. Mit diesen Workshops können die BesucherInnen einen kleinen Einblick in die Welt der WissenschaftlerInnen bekommen, die an Tierversuchsalternativen arbeiten. So kann die Haut durch ein Mikroskop aus einer für die meisten wohl neuen Perspektive betrachtet werden. Oder die BesucherInnen können sich im Umgang mit Pipetten üben und versuchen, kleinste Mengen an Flüssigkeiten abzumessen.

Zwischendurch lädt auch unsere Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ zu einem Besuch ein. Und selbstverständlich stehen die gesamte Zeit über MitarbeiterInnen von zet für Fragen zur Verfügung.

„Mit dem zeTag möchten wir Interessierten die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit Alternativen zu Tierversuchen zu beschäftigen. So informieren wir auch darüber, welche Möglichkeiten KonsumentInnen eigentlich haben, selber etwas zur Verringerung von Tierversuchen beizutragen, so wie zum Beispiel im Bereich Kosmetik Schönheit auch ohne Tierleid möglich ist.“, erläutert Helmut Appl, langjähriger Mitarbeiter bei zet und Leiter des Bereiches Kommunikation und Kongress.Über zetzet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen ist eine unabhängige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Eine der Hauptaufgaben von zet ist es, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen, die Anzahl der verwendeten Versuchstiere reduzieren oder zumindest das Leiden der für Versuche eingesetzten Tiere reduzieren können. Es ist auch Aufgabe von zet, die Bevölkerung über Alternativmethoden zu Tierversuchen aufzuklären und über das Thema Tierschutz durch Wissenschaft zu informieren.

zeTag - wann und wo
4. November 2008
Wissensturm der Stadt Linz
Kärntner Str. 26, 4020 Linz
9:00-16:00 Uhr
Eintritt frei!

Bilder

Stammzellen als Alternativen zu Tierversuchen?
Podiumsdiskussion über wissenschaftliche und ethische Fragen zu embryonalen und adulten Stammzellen


17.09.2008

Linz: Von kommenden Freitag bis Sonntag, 19.-21. September 2008, findet an der Universität Linz der 15. Kongress über Alternativen zu Tierversuchen statt. Gleich am ersten Tag steht das umstrittene Thema der Stammzellen am Programm.

In einer Podiumsdiskussion stellen Wissenschaftler die Frage nach der ethischen Zulässigkeit der Forschung an embryonalen Stammzellen im Vergleich zu adulten Stammzellen. Beleuchtet werden auch die biologischen Unterschiede der beiden Stammzellpopulationen. „Ein weiteres wichtiges Thema ist auch der mögliche Einsatz von embryonalen Stammzell-Linien der Maus als Alternative zu Versuchen an trächtigen Tieren.“ so Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler, Zellphysiologe an der Medizinischen Universität Innsbruck und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates von zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen, das den Kongress veranstaltet.

Die Quelle für embryonale Stammzellen sind befruchtete Eizellen, die entweder aus der Maus oder vom Menschen stammen. Ethisch umstritten und in Österreich verboten ist die Gewinnung humaner embryonaler Stammzellen, da dabei die Embryonen zerstört werden. Man spricht von einer so genannten „verbrauchenden Embryonenforschung“. Im Gegensatz dazu kommen adulte Stammzellen in nahezu jedem Gewebe eines erwachsenen Organismus vor. Sie dienen dem Wachstum und der ständigen Regeneration von Gewebe und Organen. „Humane adulte Stammzellen können ethisch unbedenklich aus Geweben oder Körperflüssigkeiten, wie Blut oder Knochenmark, aber auch aus Material, welches bis vor kurzem noch als „medizinischer Abfall“ galt, gewonnen werden: zum Beispiel aus abgesaugtem Körperfett, Nabelschnurblut oder ausgefallenen Milchzähnen.“ so Gstraunthaler weiter.

Von verschiedenen Forschergruppen wurden in die therapeutische Anwendung embryonaler Stammzellen große Hoffnungen gesetzt und in der Bevölkerung Erwartungen geweckt. „Dieser fast schon künstlich herbei geredete Enthusiasmus konnte jedoch bislang nicht erfüllt werden.“ kritisiert Gstraunthaler. Die therapeutische Anwendung adulter Stammzellen hingegen ist seit 40 Jahren klinische Praxis, wie das Beispiel von Knochenmarkstransplantationen zeigt.

Hochkarätig besetztes Podium
Die Podiumsdiskussion wird von Franz Gruber, Doerenkamp-Zbinden Stiftung, Zürich, geleitet. Mit ihm diskutieren Susanne Bremer, Stammzellexpertin bei ECVAM, dem European Centre for the Validation of Alternative Methods der Europäischen Kommission in Ispra, Italien, Donald Bruce, Bioethiker aus Edinburgh, Gerhard Gstraunthaler, Zellphysiologe an der Medizinischen Universität Innsbruck, Suzanne Kadereit, Stammzellforscherin, Singapore Stem Cell Consortium, jetzt an der Universität Konstanz, und Horst Spielmann, emeritierter Direktor von ZEBET, der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch, Berlin, der den ersten validierten Stammzell-Test der Maus entwickelt hat.

Über zet

zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. zet betreibt mit dem zet - Life Science Laboratorium ein eigenes Forschungslabor zur Entwicklung von Alternativmethoden.

Rückfragehinweis: Helmut Appl MSc, mobil: +43 (0)676 4104712 , mail: appl@zet.or.at, web: www.zet.or.at

Für Journalisten ist der Besuch des Kongresses und der Podiumsdiskussion frei. Die Podiumsdiskussion beginnt am Freitag, 19.09.2008 um 15.10 Uhr an der Universität Linz, Altenberger Str. 69, 4040 Linz, Uni-Center, 1.Stock. 4104712

zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen
Industriezeile 36, 4020 Linz
 

Fast 200.000 Tiere für Experimente: Wann reagiert die Politik?
Immer mehr Tiere in österreichischen Labors


26.06.2008

Linz/Wien: Die neue Statistik zeigt es: Mit 198.323 Tieren wurden 2007 so viele Tiere für Tierversuche in österreichischen Labors eingesetzt, wie schon seit Jahren nicht mehr.

Vor allem für die Forschung & Entwicklung bzw. die Produktkontrolle wurden mehr Tiere verwendet als noch 2006. Erschreckend ist aber auch, dass wieder mehr Tiere für die berufliche Ausbildung eingesetzt wurden. „War Österreich lange Jahre ein Musterschüler auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Ausbildung, so werden wir immer mehr zum ‚Nachzipf’-Kandidaten.“ so Helmut Appl vom österreichischen Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet).

Die österreichischen Politiker sind gefordert, endlich mehr für Alternativmethoden zu tun. Lippenbekenntnisse alleine sind zu wenig. Jene WissenschaftlerInnen, die an der Entwicklung moderner Alternativmethoden zu Tierversuchen arbeiten, benötigen dringend mehr finanzielle Unterstützung.

„Es ist schön, wenn in Österreich immer mehr geforscht wird. Inakzeptabel ist aber, dass das mit einer dramatisch erhöhten Anzahl von Versuchstieren verbunden ist.Es ist schon seit langem bekannt, dass Ergebnisse aus Tierversuchen kaum auf den Menschen übertragen werden können. Von der oft angeführten Sicherheit für KonsumentInnen bleibt so nur mehr wenig übrig.“ so Appl weiter.

Bis heute keine zentrale Tierversuchsdatenbank
„Es wurde auch noch immer keine zentrale Tierversuchsdatenbank geschaffen, in der alle in Österreich genehmigten und durchgeführten Tierversuche erfasst werden. Doppelversuche können nicht ausgeschlossen werden und sind sogar sehr wahrscheinlich, da in Österreich 13 verschiedene Stellen für die Genehmigung von Tierversuchen zuständig sind.“ kritisiert Appl.

Über zet

zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. zet betreibt mit dem zet-Life Science Laboratorium ein eigenes Forschungslabor zur Entwicklung von Alternativmethoden.

Bilder und Grafiken finden Sie im Downloadbereich

Welttag der Versuchstiere: KonsumentInnen müssen handeln!Nur Gütesiegel geben mehr Gewissheit


24.04.2008

Linz/Wien: Anlässlich des Welttages der Versuchstiere am 24. April 2008 fordert das zet – Zentrum für Ersatz und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen alle KonsumentInnen auf, bewusst tierversuchsfreie Produkte einzukaufen. Oft haben es KonsumentInnen selbst in der Hand, ob sie mit Ihrem Kaufverhalten indirekt Tierversuche fördern.

„Aber nur Gütesiegel können garantieren, dass für ein Produkt auch tatsächlich keine Tierversuche durchgeführt wurden.“, so Dr. Harald Schöffl, Vorstandsvorsitzender von zet. Tierversuchsfrei findet sich zwar auf vielen Produkten, oft meinen Hersteller damit aber nur den fertigen Artikel, aber nicht, dass die Inhaltsstoffe sehr wohl in Tierversuchen getestet wurden.

Gütesiegel geben mehr Sicherheit
Daher ist es wichtig, auf Prüfsiegel zu achten. Sie garantieren, dass Produkte tierversuchsfrei erzeugt wurden. KonsumentInnen können auf folgende Gütesiegel vertrauen: Prüfsiegel des Deutschen Tierschutzbundes, Prüfsiegel der Vegan Society, Prüfsiegel des HCS - Human Cosmetics Standard und Prüfsiegel des BDIH - Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen, Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im umfangreichen „Infocenter“ der zet-Website: www.zet.or.at

zet und die Arbeiterkammern Oberösterreich, Tirol und Salzburg erstellten Einkaufsführer für tierversuchsfreie Kosmetika, Putz- und Reinigungsmittel. Die Einkaufsführer können bei den Arbeiterkammern oder bei zet angefordert werden.

Über zet
zet – Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. zet betreibt mit dem zet-Life Science Laboratorium ein eigenes Forschungslabor und zählt international zu den führenden Einrichtungen.

Bilder liegen zum Download bereit.

zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen
Industriezeile 36, 4020 Linz

Ostereier retten Osterhasen
Putzmittel können an Eiern getestet werden


20.03.2008

Ostern steht vor der Tür und damit auch die Zeit des Frühjahrsputzes. Es ist die Zeit der Putzmittel. Was viele KonsumentInnen nicht wissen ist, dass fast alle Putz- und Reinigungsmittel in Tierversuchen überprüft werden. So wie auch Waschmittel oder auch Shampoos. In Versuchen an Kaninchen wird geprüft, ob diese Mittel auf das Auge reizend wirken. Den Kaninchen wird die Testsubstanz ins Auge getropft und beobachtet was geschieht. Je nachdem wie das Auge reagiert, und das kann bis zu einer schweren Schädigung reichen, wird das Mittel eingestuft. Von nicht reizend bis stark reizend. Ein Ergebnis, das sich aber nicht einfach auf den Menschen übertragen lässt.

Hühnereier als Alternative zum Tierversuch

Ohne lebende Tiere kommt der Hühnerei-Test aus. Dabei wird das Mittel, das geprüft werden soll, auf das geöffnete Ei aufgetragen. Je nachdem wie das Eiklar oder die kleinen Blutgefäße reagieren, kann festgestellt werden, ob die Testsubstanz reizend ist oder nicht. „Der Hühnerei-Test ist eine Methode, die vielen Versuchstieren Leid ersparen kann.“, so Dr. Harald Schöffl, Vorstandsvorsitzender von zet, dem Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.

Diese Test-Methode wird zurzeit von zet, weiterentwickelt. So soll der Test künftig auch in der Krebsforschung eingesetzt werden können und helfen, neue Medikamente zu entwickeln, ohne dass dafür Tiere leiden müssen. Außerdem sollen die Ergebnisse besser auf den Menschen übertragbar sein.

„Alternativmethoden zu Tierversuchen liefern nicht nur bessere Ergebnisse als Tierversuche. Sie sind meistens auch noch billiger, schneller und verhindern zudem auch noch, dass Tiere leiden müssen.“, so Dr. Schöffl.

Das Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet) setzt sich für Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. Im eigenen zet-Life Science Laboratorium in Linz entwickeln Wissenschaftler neue Methoden, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen. Jährlich werden in Österreich rund 190.000 Versuchstiere für Tests eingesetzt. Viele dieser Versuche sind für die Tiere sehr belastend und schmerzhaft.

zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen
Industriezeile 36, 4020 Linz
Kosmetik ohne Tierversuche – neuer Produktführer für Salzburg
Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ in der AK-Salzburg
Nach wie vor werden viele Kosmetika an Tieren getestet. Salzburger KonsumentInnen haben jetzt einen Vorteil: Ein neuer Produktführer gibt Auskunft, wo sie Produkte kaufen können, für die keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Interessierte können sich zudem auch in der AK Salzburg in der Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ über Alternativen zu Tierversuchen informieren.

Ein neuer Einkaufsführer gibt Auskunft darüber, in welchen Salzburger Geschäften tierversuchsfreie Kosmetika erhältlich sind. In einem Kooperationsprojekt haben die Arbeiterkammer Salzburg und zet (Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen) für das Bundesland Salzburg ein Verzeichnis ausgearbeitet, das Adressen von Geschäften, Kosmetikinstituten und online-Versandhäusern enthält, die tierversuchsfreie Produkte und Naturkosmetik anbieten. Diese Adressen können auf den Internetseiten der AK Salzburg abgerufen werden: http://www.ak-salzburg.at

Bereits seit 2004 dürfen Wimperntuschen, Cremes und Zahnpasta als Fertigprodukte nicht mehr an Tieren getestetwerden. Für Inhaltsstoffe, die zur Herstellung der Endprodukte benötigt werden, gilt dieses Gesetz aber nicht. Bis 2009 wird das EU-weit auch so bleiben. „Dabei stehen der Industrie bereits über 8000 schon früher getestete Stoffe zur Verfügung, die man jederzeit problemlos verwenden kann und die ohne Tierversuche auskommen“, so Dr. Harald Schöffl, Vorstandsvorsitzender von zet.

In der AK Salzburg (Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg) können sich Interessierte bis 21. Februar 2008 in einer eigenen Ausstellung auch darüber informieren, welchen Beitrag jede/r Einzelne leisten kann, um Tierversuche zu verringern. „Die Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ bietet einen guten Einblick in die Welt der Alternativmethoden und in die Problematik von Tierversuchen.“, so Dr. Schöffl weiter.

Das Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet) setzt sich seit über 10 Jahren für Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. Im eigenen zet-Life Science Laboratorium entwickeln Wissenschaftler neue Methoden, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen. Jährlich werden in Österreich rund 190.000 Versuchstiere für Tests eingesetzt. Viele dieser Versuche sind für die Tiere sehr belastend und schmerzhaft.

Alternativen zu Tierversuchen im Unterricht
„Tierschutz durch Wissenschaft“ am 4. Oktober - Welttierschutztag
4. Oktober 2007

zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen und die „EDUCATION HIGHWAY GmbH – Innovationszentrum für Schule und neue Technologie“ setzen in diesem Herbst durch das Wochenthema „Alternativen zu Tierversuchen“ einen Schwerpunkt im Bereich „Tierschutz im Unterricht“.

zet sieht es als seine Aufgabe wissenschaftlichen Tierschutz zu fördern. Darunter wird die Entwicklung, Förderung und Verbreitung von Methoden, die Tierversuche ersetzen oder die Zahl der Versuchstiere und ihr Leiden reduzieren können, verstanden.

Für Schulen hat zet das Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ im Internet unter www.eduhi.at mit umfangreichen Informationen und mit speziell für die Oberstufe zusammengestellten Unterrichtseinheiten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft aufgearbeitet. Die Unterrichtsmaterialien befassen sich mit folgenden Fragen: Welche neuen Perspektiven für eine Zukunft ohne Tierversuche gibt es? Welche Chancen für Forschung und Wirtschaft gibt es? Wie kann man zu diesem schwierigen Thema Stellung beziehen? Was kann jeder Einzelne für eine Zukunft ohne Tierversuche beitragen?

Dem Thema „Tierschutz“ und im Speziellen dem Bereich „Alternativen zu Tierversuchen“ wurde in der Vergangenheit eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Wissenslücke will zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen in Kooperation mit dem Education-Highway schließen. Ziel der von zet ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien ist es, die SchülerInnen umfassend zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ zu informieren und sie durch Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussionen anzuregen, sich kritisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Die Materialien werden in Form von fertigen Arbeitsblättern den Schulen zur Verfügung gestellt.

Neben den Unterrichtsmaterialien bietet zet den Schulen ein besonderes Informationsservice an. zet kommt gerne in die Schulen und informiert die SchülerInnen vor Ort zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“, die Ziele von „Tierschutz durch Wissenschaft“ und leitet Diskussionsrunden zu diesen Themen. Weiters können Schulen das zet - Life Science Laboratorium in Linz besuchen und interessierte SchülerInnen werden zudem beim Verfassen von Facharbeiten von zet unterstützt.

Als weitere Informationsmöglichkeit zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ können Schulklassen noch bis 31. Oktober 2007 die einzigartige Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ im Linzer Tiergarten besuchen. Neben informativen Texten, zielgerecht aufbereitet für jede Altersgruppe, werden Kinder und SchülerInnen spielerisch an das Thema „Tierschutz durch Wissenschaft“ herangeführt
 



Kosmetik ohne Tierversuche – neuer Produktführer für Salzburg

Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ in der AK-Salzburg

 Nach wie vor werden viele Kosmetika an Tieren getestet. Salzburger KonsumentInnen haben jetzt einen Vorteil: Ein neuer Produktführer gibt Auskunft, wo sie Produkte kaufen können, für die keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Interessierte können sich zudem auch in der AK Salzburg in der Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ über Alternativen zu Tierversuchen informieren.

 Ein neuer Einkaufsführer gibt Auskunft darüber, in welchen Salzburger Geschäften tierversuchsfreie Kosmetika erhältlich sind. In einem Kooperationsprojekt haben die Arbeiterkammer Salzburg und zet (Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen) für das Bundesland Salzburg ein Verzeichnis ausgearbeitet, das Adressen von Geschäften, Kosmetikinstituten und online-Versandhäusern enthält, die tierversuchsfreie Produkte und Naturkosmetik anbieten. Diese Adressen können auf den Internetseiten der AK Salzburg abgerufen werden: http://www.ak-salzburg.at

Bereits seit 2004 dürfen Wimperntuschen, Cremes und Zahnpasta als Fertigprodukte nicht mehr an Tieren getestetwerden. Für Inhaltsstoffe, die zur Herstellung der Endprodukte benötigt werden, gilt dieses Gesetz aber nicht. Bis 2009 wird das EU-weit auch so bleiben. „Dabei stehen der Industrie bereits über 8000 schon früher getestete Stoffe zur Verfügung, die man jederzeit problemlos verwenden kann und die ohne Tierversuche auskommen“, so Dr. Harald Schöffl, Vorstandsvorsitzender von zet.

In der AK Salzburg (Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg) können sich Interessierte bis 21. Februar 2008 in einer eigenen Ausstellung auch darüber informieren, welchen Beitrag jede/r Einzelne leisten kann, um Tierversuche zu verringern. „Die Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ bietet einen guten Einblick in die Welt der Alternativmethoden und in die Problematik von Tierversuchen.“, so Dr. Schöffl weiter.

Das Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet) setzt sich seit über 10 Jahren für Alternativmethoden zu Tierversuchen ein. Im eigenen zet-Life Science Laboratorium entwickeln Wissenschaftler neue Methoden, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen. Jährlich werden in Österreich rund 190.000 Versuchstiere für Tests eingesetzt. Viele dieser Versuche sind für die Tiere sehr belastend und schmerzhaft.  

Alternativen zu Tierversuchen im Unterricht
„Tierschutz durch Wissenschaft“ am 4. Oktober - Welttierschutztag

4. Oktober 2007 

zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen und die „EDUCATION HIGHWAY GmbH – Innovationszentrum für Schule und neue Technologie“ setzen in diesem Herbst durch das Wochenthema „Alternativen zu Tierversuchen“ einen Schwerpunkt im Bereich „Tierschutz im Unterricht“.

zet sieht es als seine Aufgabe wissenschaftlichen Tierschutz zu fördern. Darunter wird die Entwicklung, Förderung und Verbreitung von Methoden, die Tierversuche ersetzen oder die Zahl der Versuchstiere und ihr Leiden reduzieren können, verstanden.

Für Schulen hat zet das Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ im Internet unter www.eduhi.at mit umfangreichen Informationen und mit speziell für die Oberstufe zusammengestellten Unterrichtseinheiten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft aufgearbeitet. Die Unterrichtsmaterialien befassen sich mit folgenden Fragen: Welche neuen Perspektiven für eine Zukunft ohne Tierversuche gibt es? Welche Chancen für Forschung und Wirtschaft gibt es? Wie kann man zu diesem schwierigen Thema Stellung beziehen? Was kann jeder Einzelne für eine Zukunft ohne Tierversuche beitragen?

Dem Thema „Tierschutz“ und im Speziellen dem Bereich „Alternativen zu Tierversuchen“ wurde in der Vergangenheit eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Wissenslücke will zet - Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen in Kooperation mit dem Education-Highway schließen. Ziel der von zet ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien ist es, die SchülerInnen umfassend zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ zu informieren und sie durch Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussionen anzuregen, sich kritisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Die Materialien werden in Form von fertigen Arbeitsblättern den Schulen zur Verfügung gestellt.

Neben den Unterrichtsmaterialien bietet zet den Schulen ein besonderes Informationsservice an. zet kommt gerne in die Schulen und informiert die SchülerInnen vor Ort zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“, die Ziele von „Tierschutz durch Wissenschaft“ und leitet Diskussionsrunden zu diesen Themen. Weiters können Schulen das zet - Life Science Laboratorium in Linz besuchen und interessierte SchülerInnen werden zudem beim Verfassen von Facharbeiten von zet unterstützt.

Als weitere Informationsmöglichkeit zum Thema „Alternativen zu Tierversuchen“ können Schulklassen noch bis 31. Oktober 2007 die einzigartige Ausstellung „Tierschutz durch Wissenschaft“ im Linzer Tiergarten besuchen. Neben informativen Texten, zielgerecht aufbereitet für jede Altersgruppe, werden Kinder und SchülerInnen spielerisch an das Thema „Tierschutz durch Wissenschaft“ herangeführt